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Anwalt für Bußgeldverfahren in Köln.

Geblitzt, beim Handy erwischt, über Rot gefahren: Ein Bußgeldbescheid ist kein Urteil, sondern ein Angebot der Behörde. Als Fachanwälte für Verkehrsrecht prüfen wir Messung, Verfahren und Fristen und wehren Punkte, Geldbuße und Fahrverbot ab, wo immer es die Akte hergibt.

Fachanwälte: Marc Michelske & Egon MichelskeErsteinschätzung kostenfreiKöln-Ehrenfeld

Bußgeldverfahren in Köln — Kanzlei Michelske
AKTE · BUSSGELDSACHEEINSPRUCH · § 67 OWIG
MESSUNG

EINSPRUCH FRISTGERECHT EINGELEGT

So gehen wir vor

Bußgeldverfahren: Schritt für Schritt.

Bescheid senden

Ein Foto per E-Mail genügt. Wir prüfen die Frist noch am selben Werktag.

Einspruch einlegen

Fristwahrend und ohne Begründung, damit nichts rechtskräftig wird.

Akteneinsicht

Messprotokoll, Eichschein, Fotos und Messdaten werden angefordert und ausgewertet.

Klare Empfehlung

Sie erfahren, was realistisch ist: Einstellung, Reduzierung oder Rücknahme.

Vertretung

Gegenüber der Bußgeldstelle und vor dem Amtsgericht Köln, bis zur Entscheidung.

Rechtsanwalt Marc Michelske, Fachanwalt für Verkehrsrecht in Köln
Ihr Ansprechpartner

Marc Michelske

Rechtsanwalt · Fachanwalt für Verkehrsrecht

Fachanwalt für Verkehrsrecht und ADAC-Vertragsanwalt. Vertritt Mandanten in Bußgeldverfahren, bei der Unfallregulierung und im Verkehrsstrafrecht, mit klarer Strategie und ohne Zeitverlust.

Rechtsanwalt Egon Michelske, Kanzleigründer und Fachanwalt für Verkehrsrecht in Köln

Gemeinsam mit Egon Michelske

Rechtsanwalt · Fachanwalt für Verkehrsrecht, Kanzleigründer 1983. Beide führen das Verkehrsrecht in der Kanzlei — Sie erreichen sie unter derselben Nummer.

Bußgeldverfahren in Köln im Überblick

Ein Bußgeldverfahren gewinnt man in der Akte, nicht am Telefon mit der Bußgeldstelle. Deshalb legen wir zuerst fristwahrend Einspruch ein und beantragen Akteneinsicht. Darin stehen Messprotokoll, Eichschein, Schulungsnachweis des Messbeamten, Fotos und gegebenenfalls die Rohmessdaten. Erst wenn wir diese Unterlagen kennen, sagen wir Ihnen, ob sich der Einspruch lohnt.

Was wir im Bußgeldverfahren für Sie tun

Lohnt er sich nicht, nehmen wir ihn zurück, und es bleibt beim ursprünglichen Bescheid. Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung entstehen Ihnen durch diesen Weg in der Regel keine Kosten. Lohnt er sich, vertreten wir Sie gegenüber der Behörde und vor dem Amtsgericht Köln bis zum Ende.

Die häufigsten Vorwürfe

Wir verteidigen in allen Bußgeldsachen des Straßenverkehrs. Am häufigsten kommen Mandanten mit diesen Vorwürfen zu uns:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung, gemessen per Blitzer, Laser, Radar oder Nachfahren
  • Abstandsverstoß auf Autobahn und Schnellstraße
  • Rotlichtverstoß, einfach oder qualifiziert
  • Handy am Steuer und andere elektronische Geräte
  • Fahren unter Alkohol ab 0,5 Promille oder unter Drogen, auch Cannabis über dem Grenzwert
  • Verstöße in der Probezeit, bei denen schon ein Punkt Aufbauseminar und Verlängerung auslöst

Wo Messungen angreifbar sind

Messgeräte sind zugelassen, aber nicht unfehlbar. Fehler entstehen bei der Aufstellung, bei der Bedienung und bei der Auswertung: abgelaufene Eichung, fehlende Schulung des Messbeamten, unzureichende Beschilderung, eine zweite Person im Messbereich oder ein Foto, auf dem der Fahrer nicht sicher zu erkennen ist.

Das Bundesverfassungsgericht hat 2020 bestätigt, dass Betroffene grundsätzlich auch Zugang zu Messdaten verlangen können, die nicht in der Bußgeldakte liegen. Wir nutzen dieses Recht und ziehen, wo es sich lohnt, einen Sachverständigen hinzu. Nicht jede Messung ist fehlerhaft, aber jede verdient einen zweiten Blick, besonders wenn ein Fahrverbot oder der achte Punkt droht.

Wenn ein Fahrverbot droht

Ein Regelfahrverbot ist kein Automatismus. Gerichte sehen davon ab, wenn es im Einzelfall unverhältnismäßig wäre, etwa weil der Arbeitsplatz daran hängt oder ein sogenanntes Augenblicksversagen vorlag. Im Gegenzug wird die Geldbuße erhöht. Die Härte muss belegt werden, eine Bescheinigung des Arbeitgebers gehört fast immer dazu. Wer in den zwei Jahren zuvor kein Fahrverbot hatte, kann den Beginn innerhalb von vier Monaten nach Rechtskraft selbst wählen.

So läuft das Verfahren in Köln

Nach dem Einspruch prüft zunächst die Bußgeldstelle den Fall erneut. Hält sie am Bescheid fest, gibt sie die Akte über die Staatsanwaltschaft an das Amtsgericht Köln ab. Dort findet die Hauptverhandlung statt, oft mit der Möglichkeit, das Verfahren gegen eine Auflage einzustellen oder die Rechtsfolgen zu reduzieren. Gegen das Urteil ist in bestimmten Fällen die Rechtsbeschwerde zum Oberlandesgericht Köln möglich.

Den Einspruch können wir bis zum Urteil zurücknehmen. Das Risiko, am Ende schlechter dazustehen als mit dem Bescheid, ist deshalb überschaubar, und wir sprechen es vor jeder Hauptverhandlung offen mit Ihnen durch.

Kontakt · Erstkontakt kostenfrei

Ihr Fall, heute geprüft.

Schildern Sie uns kurz, worum es geht. Läuft eine Frist, melden wir uns noch am selben Werktag.

Am schnellsten geht es telefonisch

0221 252123

E-Mail

michelske@michelske.de

Kanzlei

Vogelsanger Str. 348–350
50827 Köln-Ehrenfeld

Mo–Fr nach VereinbarungAntwort i. d. R. am selben WerktagADAC-Vertragsanwalt

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Unverbindlich. Die Ersteinschätzung kostet nichts.

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Häufige Fragen

Bußgeldverfahren in Köln — klar beantwortet.

Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung meist nichts außer einer etwaigen Selbstbeteiligung; die Deckungsanfrage stellen wir kostenfrei. Ohne Versicherung richtet sich die Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und der Höhe der Geldbuße. Die Kosten nennen wir Ihnen vor der Beauftragung.

Innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheids, maßgeblich ist das Datum auf dem gelben Umschlag. Der Einspruch muss nicht begründet werden.

Das Gericht ist an den Bescheid nicht gebunden und könnte theoretisch höher entscheiden. In der Praxis ist das selten, und der Einspruch kann bis zum Urteil zurückgenommen werden. Wir besprechen das Risiko vor jeder Verhandlung.

Grundsätzlich ja. Auf Antrag kann das Gericht Sie vom persönlichen Erscheinen entbinden, wenn Ihre Anwesenheit zur Aufklärung nicht erforderlich ist. Diesen Antrag stellen wir, wo es sinnvoll ist.